Körperregion Hand

 

Was für ein Instrument! Durch die gegenübergesetzte Stellung  vom Daumen zu den anderen Fingern wurde uns gegenüber den Tieren nicht nur der Spitzgriff möglich, sondern auch das Anfertigen von Werkzeugen, wodurch wir unsere Ideen erst umzusetzen vermochten.

Was es bedeutet, wenn diese Funktion eingeschränkt ist, merken wir oft erst, wenn eine Verletzung oder ein schmerzhafter Verschleiß im Alter dies außer Kraft setzt, insbesondere bei den Daumengelenken!

Arthrosen in Finger- / Handgelenken

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Da wir unsere Lebenserwartung in den letzten 200 Jahren nahezu um das 2,5 – fache verlängerten, müssen wir auch mit den Folgen älter werdender Gelenke fertig werden. Neben dem Knorpelverschleiß können auch systemische Erkrankungen wie Rheuma oder Gicht zu schmerzhaften Gelenken führen.

Die Therapie richtet sich nach dem Stadium der Degeneration oder des Entzündungsstadiums:  hierbei werden bewährte mit modernen Präparaten angewendet und mit krankengymnastischen und / oder Kälte-/ Wärmeanwendungen kombiniert. Als letzte Methode können auch einzelne therapieresistente Gelenke durch eine Operation versteift oder durch künstliche Gelenke ersetzt werden.

 

 

Sehnenscheidenentzündungen

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Früher kaum bekannt, nimmt die Anzahl von überlasteten  - da einseitig benutzten  – Sehnen drastisch zu. Über 70% der Beschäftigten in monotonen Zwangshaltungen vor einen Rechner sitzend bieten hierfür die Grundlage. Da die Sehnen nicht direkt durchblutet sind, sondern nur indirekt versorgt werden, dauert die Heilung entsprechen lange.

Wir halten jedoch eine ganze Palette von Therapien bereit, die eine Heilung fördern und einen blöadigen Einsatz wieder ermöglichen  Stoßwellen- ; Laser- ; Kälte- ; Eigenbluttherapie und Akupunktur ) .

 

 

Karpaltunnelsyndrom

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Dieses Nervenengpaßsyndrom nervt die Betroffenen typischerweise nachts, indem die Hände einschlafen und die Nachtruhe empfindlcih stören . Tagsüber mindert eine Kraftlosigkeit ( Flasche öffnen, Gegenstände fallen lassen) die Lebensqualität: Ursache hierfür ist ein Engpaß des Beigesehehnfaches am Handgelenk, durch den auch der Nervus medianus läuft und bis zur beginnenden Lähmung einegeengt wird:

dies kann man beim Neurologen mit einem Stromdurchfluss durch den Nerven messen – je nach Befund kann ohne oder muss mit Operation therapiert werden. Bei letzterem spaltet man die untere Handgelenkkapsel und der Nerv kann sich wieder regenerieren – die Kraft kehrt in die Hand zurück.

 

 

Brüche

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Sportunfälle, Stürze auf rutschigem Untergrund oder eingeklemmte Finger sind die Hauptursachen für einen Knochenbruch der Hand.

Eine der häufigsten Brüche betreffen das Handgelenk. Sind die Bruchfragmente nicht oder nur sehr gering verschoben, kann mit einer mehrwöchigen Ruhigstellung im Gips therapiert werden, bei auseinanderstehenden oder abgekippten Brüchen sollte wegen der besseren Gelenkfunktion eher operiert werden.